Swiss Intensive Symposium 2016

Thema: Ernährung
Ort: GZI, Nottwil
01.03.2016

Vorwort

Der Gastrointestinaltrakt und die Ernährung spielen in vielerlei Hinsicht und bei vielen Krankheitsbildern – nicht nur in der Intensivmedizin – eine zentrale Rolle. Vorbestehende Ernährungs- und Stoffwechselstörungen, der beschränkte diagnostische Zugang und die komplexe Interaktion zwischen dem Mikrobiom (Gesamtheit der den Darm besiedelnden Mikroorganismen) und dem Wirt, führen dazu, dass wir viele Störungen der gastrointestinalen Funktion mit ihren Auswirkungen auf den Gesamtorganismus nur ungenügend erkennen und verstehen und damit nicht selten auch nicht adäquat therapieren können.

Das SIS 2016 beleuchtet verschiedene physiologische bzw. mit Fehl- und Mangelernährung assoziierte Aspekte der gastrointestinalen Funktion und beschäftigt sich mit den für die Intensivmedizin relevanten Strategien und Kontroversen der Ernährung.

Ich freue mich auf ein spannendes, den Blickwinkel erweiterndes Symposium und auf Ihr Interesse an diesem, für die Medizin als Ganzes, speziell aber auch der Intensivmedizin sehr wichtigen Thema.

Prof. Reto Stocker
Leiter Institut für Anästhesiologie und Intensivmedizin (IFAI)
Klinik Hirslanden Zürich

Swiss Intensive Symposium 2016